Ena_Workadu
Natur auf Kos
Kos-Besucher äußern sich oft über die wunderschöne Blumenpracht, die ihnen auf ihrem Weg durch die Insel an jeder Straße und jedem Weg begegnet. Viele dieser Pflanzen werden von den Einheimischen kultiviert, aber viele wachsen unberührt von Menschenhand und können in den Sommermonaten bewundert werden.
Griechenland steht mit seinen 6000 Blumenarten nach Spanien an zweiter Stelle der Vielfalt. Das Terrain und das Klima, die tief gelegenen, heißen Gebiete sowie die Bergregionen, deren Klima dem der nördlichen Länder ähnlicher ist, machen es zu einem perfekten Ort für das Wachstum von Wildblumen.
Die besten Monate, um die Schönheit der wilden Pflanzen und Blumen zu entdecken, sind im Allgemeinen April bis Juni, bevor die Temperaturen im Juli und August steigen: Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, sind die Einheimischen unterwegs und pflücken Wildblumen am Strand und in der Natur, um daraus den traditionellen Kranz zu machen, den sie an ihre Haustüren und an die Vorderseite ihrer Autos hängen (siehe „Namenstage und Feste“).
Kräuter wachsen in Hülle und Fülle auf der ganzen Insel und insbesondere an den Hängen des Berges Dikeos, wo ein Atemzug die Nasenlöcher mit einer Mischung aus den Düften der verschiedenen Kräuter füllt. Es ist nicht ungewöhnlich, die Einheimischen am Straßenrand zu sehen, wie sie die natürlich gewachsenen Kräuter für die Verwendung zu Hause pflücken. Die Griechen verwenden Kräuter in jedem traditionellen Gericht und verzichten auf getrocknete Sorten, da der Geschmack frischer Kräuter viel besser ist.
In Tingaki bietet der Salzsee Alyki einen Zufluchtsort für Wildvögel. Er steht unter behördlichem Schutz und ist ein angenehmer Wanderweg sowie ein Muss für alle Vogelbeobachter. Die rosafarbenen Flamingos gehören zu den exotischsten Besuchern und können entweder in der Gegend oder sogar auf dem See selbst beobachtet werden. In viel kleinerem Rahmen ist der kleine Teich von Pyli zu erwähnen, der ebenfalls einige Wildvögel von Kos beherbergt.
Es wurde berichtet, dass die Meeresschildkröte, die von den italienischen Besatzern der Insel in Anspielung auf die Quadrate auf ihrem Panzer „Caretta Caretta“ genannt wurde, an der Küste nördlich von Kefalos nistet, einem ruhigen und unbesiedelten Gebiet. Auch Robben wurden in dieser Gegend schon gesichtet. Natürlich ist es nicht ungewöhnlich, Delfine im Kielwasser eines Bootes an der Küste von Kos schwimmen zu sehen.
Zurück an Land - wer den Weg zum Gipfel des Berges Dikeos nimmt (siehe „ Individuelle Interessen“ & „ Namenstage und Feste“), kann auf dem Weg Schildkröten beobachten.